10. Mai 2017

Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai 2017

Unterschriftenaktion in Bad Dürkheim

In deutschen Krankenhäusern herrscht Pflegenotstand – es fehlen 100 000 Pflegekräfte. Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr Patientinnen und Patienten in kürzerer Zeit versorgen.

Dreiviertel aller Pflegekräfte geben an, bei den derzeitigen Arbeitsbedingungen nicht bis zur Rente durchhalten zu können. Im Vergleich zu zwölf anderen EU-Staaten ist Deutschland Schlusslicht beim Pflegepersonal. Die Ursache: Krankenhäuser wurden in den letzten 20 Jahren zu Unternehmen umgebaut, viele privatisiert – es geht oft nur noch um Kosteneinsparung und Profit. Dies verhindert, dass Kliniken ausreichend Personal beschäftigen und gut bezahlen, wie es für eine gute Versorgung notwendig ist. Deshalb fordert DIE LINKE:

  • eine gesetzliche Personalbemessung, um den Personalnotstand zu bekämpfen und die notwendigen 100 000 Pflegekräfte einzustellen. Wir brauchen verbindliche Vorgaben, wie viele Pflegekräfte für wie viele Patienten und Patientinnen benötigt werden.
  • Krankenhäuser gehören in öffentliche Hand, für eine bedarfsgerechte Finanzierung.
  • eine Steuer auf Vermögen ab einer Million Euro, die den Ländern auch zur Finanzierung der Krankenhäuser zu Gute kommt. Geld ist genug da. Fragen wir die 880 000 Millionäre in Deutschland.

DIE LINKE kämpft mit den Gewerkschaften für bessere Arbeitsbedingungen, weniger Stress und eine gute Gesundheitsversorgung für alle. Denn: Mehr Personal im Krankenhaus ist für alle besser!

Wir laden euch ein uns bei unserer Unterschriftenaktion ab 13.30 Uhr auf dem Römerplatz in Bad Dürkheim zu unterstützen!

 

 

1. Mai - Gemeinsam raus auf die Straße!

Am 1. Mai 1890 riefen deutsche Gewerkschaften das erste Mal zu Streiks, Demonstrationen und sogenannten „Maispaziergängen“ im Kaiserreich auf. Ungefähr 100.000 Arbeiterinnen und Arbeiter beteiligten sich an diesem Weltfeiertag der Arbeit“, weltweit waren es Millionen.

Und auch 127 Jahre später ruft DIE LINKE dazu auf sich an den traditionellen Maidemonstrationen und Kundgebungen zu beteiligen.

DIE LINKE will Befristung und Leiharbeit stoppen, sie fordert eine existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen und lehnt Hartz IV ab. DIE LINKE will Arbeit umverteilen als Alternative zu Dauerstress und Existenzangst. Wohnraum und Energie müssen bezahlbar sein. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit zu guten Löhnen. Ein Leben mit guten Perspektiven, ohne Angst vor Armut im Alter muss drin sein. Das sind Forderung, für die wir auch am 1. Mai auf die Straße gehen!

Wir rufen alle Mitglieder, Sympathisantinnen und Sympathisanten auf, sich an Veranstaltungen, Aktionen und Kundgebungen zu beteiligen:

Lasst uns ein Zeichen setzen, dass der Kampf um gerechte und faire Löhne sowie gute Arbeitsbedingungen noch lange nicht vorbei ist!

 

 

26. April 2017

Neuer Kreisvorstand gewählt

In unserer Mitgliederversammlung in Lambrecht am Dienstag, 25.04.17, haben wir einen neuen Kreisvorstand gewählt.
Als Vorstandsvorsitzender wurde Fritz Weilacher im Amt bestätigt, ihm zur Seite steht als Stellvertreter Michael Freunscht, Schatzmeister ist Dirk Hedtke. Als Beisitzerin wurde Doreen Kunz gewählt.

 

 

21. März 2017

Internationale Tag zur Überwindung der Rassendiskriminierung

www.pixabay.com/Alexas_Fotos

In Gedenken an das Massaker von Sharpeville (Südafrika) wurde 1966 von den Vereinten Nationen der 21. März zum "Internationale Tag zur Überwindung der Rassendiskriminierung" ausgerufen. 69 Menschen, die friedlich gegen das Apartheid-Regime demonstrierten, kamen dort am 21.03.1960 durch Schüsse der Polizei ums Leben.Auch in diesem Jahr erinnern uns rassistische Gewalt, Stereotypen in den Medien und Alltagsdiskriminierung wieder daran, dass der Widerstand und der Kampf gegen den Rassismus eine alltägliche Herausforderung für unsere plurale und vielfältige Gesellschaft bleibt. Angesichts wachsender Fremdenfeindlichkeit und zunehmender Zahlen rechtsextremistisch und fremdenfeindlich motivierter Straftaten ist es heute wichtiger denn je offen Position gegen jegliche Art menschenverachtender Ideologien zu beziehen.

Lasst uns aufstehen und Partei ergreifen für eine offene und solidarische Gesellschaft!

Der heutige "Internationale Tag zur Überwindung der Rassendiskriminierung" bietet Gelegenheit, den Reichtum der kulturellen Vielfalt und aufrichtigen Respekt und Toleranz für den andersartigen Mitmenschen zu betonen.